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Rudolf-Schülke-Stiftung verleiht Hygiene-Preis und Hygieia-Medaille

20.04.2020

Jedes Jahr verleiht die Rudolf-Schülke-Stiftung den hochdotierten Hygiene-Preis und die Hygieia-Medaille für besondere Verdienste und Leistungen im Bereich Hygiene und Gesundheit.

Rudol-Schülke-Stiftung verleiht Hygiene-Preis und Hygieia-Medaille

Von links nach rechts: Prof. Konrad Botzenhart (Beirat, Rudolf Schülke Stiftung), Prof. Peter Heeg (Sprecher, Beirat, Rudolf Schülke Stiftung), Prof. Philippe Hartemann (Beirat, Rudolf Schülke Stiftung), Prof. Ursel Heudorf (Preisträgerin Hygieia Medaille), PD Dr. Frank A. Pitten (stellv. Vorstandsvorsitzender, Rudolf Schülke Stiftung), Prof. Martin Exner (Vorstandsvorsitzender, Rudolf Schülke Stiftung), Dr. Bärbel Christiansen (Beirat, Rudolf Schülke Stiftung), Prof. Matthias Trautmann (Beirat, Rudolf Schülke Stiftung), Prof. Gabriel Bierbaum (Preisträgerin Hygiene Preis), Dr. Peter Oltmanns (Vorstand Rudolf Schülke Stiftung), Prof. Ricarda Schmithausen (Preisträgerin Hygiene Preis), Esther Sib (Preisträgerin Hygiene Preis), Alexander Voigt (Preisträger Hygiene Preis), Dr. Lukas Wisgrill (Preisträger Hygiene Preis)

Der mit insgesamt 15.000 € dotierte Hygiene-Preis der Rudolf-Schülke-Stiftung wurde in diesem Jahr an zwei junge Forscherteams verliehen:

Die Doktoranden Esther Sib und Alexander Voigt aus der „One Health“-Arbeitsgruppe von Dr. med. Dr. agr. Ricarda Schmithausen vom Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit sowie Prof. Dr. Gabriele Bierbaum vom Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie des Universitätsklinikums der Universität Bonn. Sie wurden für die Veröffentlichung ihrer hoch brisanten Forschungsarbeiten zur Einschätzung des Risikos der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen über Biofilme in abwasserführenden Systemen im Krankenhaus ausgezeichnet.

Dr. med. Lukas Wissgrill, Medizinische Universität Wien, bekam den Hygiene-Preis für die Publikation seiner einflussreichen Studie zur Effektivität von Surveillance-Kulturen und gezielter Dekolonisation Frühgeborener mit sehr niedrigem Geburtsgewicht auf die Infektionsrate mit Methicillin-empfindlichen S. aureus.

Die Hygieia-Medaille für ihr herausragendes Lebenswerk im Dienste der Hygiene, der Umweltmedizin und der Öffentlichen Gesundheit erhielt Prof. Dr. med. Ursel Heudorf. Ihre hohe wissenschaftliche Expertise, ihre Fähigkeit, in einer partnerschaftlichen Herangehensweise praxisorientierte Lösungen zu finden, ihr außerordentliches Engagement in vielen Gremien sowie als Autorin zahlreicher Publikationen haben eine große Vorbildfunktion.

Die Preisverleihung fand im Anschluss an das 2-tägige Arbeitsgespräch zum Thema “Hygiene Policies in European Health Care Facilities – How to Harmonize the Discrepancies in Europe” statt.


Literatur:

Sib W, Voigt AM, Wilbring G, Schreiber C, Faerber HA, Skutlarek D, Parcina M, Mahn R. Wolf D, Brossart P, Geiser F, Engelhart S, Exner M, Bierbaum G, Schmithausen RM. Antibiotic resistant bacteria and resistance genes in biofilms in clinical wastewater networks. IJHEH 2019;222(4):655-662.

Wisgrill L, Zizka J, Unterasinger L, Rittenschober-Böhm J, Waldhör T, Maikristathis A, Berger A. Active Surveillance Cultures and Targeted Decolonization Are Associated with Reduced Methicillin-Susceptible Staphylococcus aureus Infections in VLBW Infants. Neonatology 2017;112:267-273.

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